Die Menschlichkeit ist ein Ozean
- wenn ein paar Tropfen des
Ozeans schmutzig sind,
wird nicht der ganze
Ozean schmutzig

Der Begriff Menschlichkeit oder Humanität hat eine weitere und engere Bedeutung:


(1) Der Begriff bezieht sich in seiner weiteren Bedeutung auf "alles, was Menschen zugehörig oder eigen ist" (insbesondere auf das, was den Menschen von Tieren unterscheidet). In diesem Sinne bedeutet "menschliches Verhalten" "jedes empirisch beobachtbare oder mögliche Verhalten von Menschen". Dieses Verhalten zu beschreiben und zu erklären ist vor allem Aufgabe der Humanethologie.


(2) Der Begriff "menschliches Verhalten mit Betonung des Attributs "menschlich" hingegen hat einen normativen Gehalt, geht also vonn Vorstellungen darüber aus, wie der Mensch sein solle oder angeblich seiner wahren Natur oder idealen Bestimmung nach sein.

Unter dieser Voraussetzung bezeichnet das Wort "Menschlichkeit" in einer engeren Wortbedeutung nur jene Züge des Menschen, die als richtig oder gut gelten in der jeweiligen Weltanschauung - zum Beispiel in der Weltanschauung des Humanismus oder des Christentums.


Jeder Mensch trägt tagtäglich die Verantwortung für Menschlichkeit mit sich


Wir dürfen nie den Glauben an die Menschlichkeit verlieren!

Philosophen bestimmen in der Tradition des Humanismus anhand verschiedener moralischer Kriterien eine gewisse Teilmenge des Verhaltens von Menschen als menschlich.

Im 18. Jahrhundert ging es um Themen wie die Frage, was den Menschen ausmache“ oder wie der Mensch sein solle.



Menschlich sein bedeutet beides: Liebe und Vertrauen zu empfinden - aber auch Angst und Ablehnung


Das Ziel war friedvoller, gütiger, kultivierter Umgang. So sprach beispielsweise Johann Gottfried Herder davon, dass Menschlichkeit nur teilweise angeboren sei und nach der Geburt erst ausgebildet werden müsse: Die Bildung zu ihr sei „ein Werk, das unablässig fortgesetzt werden muss, oder wir sinken zur rohen Tierheit, zur Brutalität zurück.


Die Idee, dass es die Aufgabe jedes Staates sei, die Würde und die Rechte jedes Menschen zu garantieren, der sich auf seinem Gebiet aufhält, ist für Rechtsstaaten gemäß der Naturrechts-Lehre konstitutiv.


Den Rang seiner Menschlichkeit könne ein Mensch – der Theorie nach – durch seine jeweiligen Taten verkleinern - oder vergrößern. Die humanistische Theorie zum Begriff Menschlichkeit umfasste „gute“ Ziele wie Taten der Güte,der Menschenliebe, der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit und des Mitgefühls. Daneben etablierte sich im 18. Jahrhundert die Lehre von den unveräußerlichen Menschenrechten.


Quelle: Wikipedia


Wir neigen dazu,
Erfolg eher nach
der Höhe der Gehälter oder
nach
der Größe unserer Autos zu bestimmen,
als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft
und dem
Maß unserer Menschlichkeit

(Martin Luther King)