Das Weltall
  


Weltall / Univesum / Kosmos

Wie das Weltall entstanden ist
Das Weltall oder auch der Weltraum ist die gesamte Natur, die es gibt: nicht nur das auf unserem Planeten Erde, sondern überall. Weltall ist ein deutsches Wort für das lateinische Wort Universum. Das Wort Kosmos stammt aus dem Griechischen. Das Weltall ist unendlich groß und hat keine Grenzen.

Galaxien
Im Weltall befindet sich so gut wie nichts, an den meisten Stellen fliegen dort nur einige Atome herum. Weil es so riesig ist, gibt es allerdings dennoch viele Galaxien. Galaxien sind Stellen im Weltall, an denen sich viele Sterne befinden. Unsere Sonne ist auch so ein Stern.

Dunkle Materie
Im Weltall gibt es nicht nur Sterne, Planeten, Kometen und anderes, das wir sehen können. Die Dinge im Weltall ziehen sich gegenseitig durch die Schwerkraft an. Wenn man die sichtbaren Dinge beobachtet, dann stellt man aber fest: Es muss noch viel mehr Materie mit Schwerkraft geben. Wissenschaftler können diese seltsame Materie nicht sehen oder anders feststellen: Sie sprechen von der Dunklen Materie.

Ausdehnung
Ein Astronom hat herausgefunden, dass das Weltall sich ausdehnt. Die Sterne bewegen sich voneinander weg. Das kommt dadurch, dass der Raum zwischen ihnen größer wird. Man kann es mit einem Kuchenteig vergleichen, der aufgeht: Die Rosinen darin entfernen sich dabei auch voneinander.

Der Urknall
Am Anfang war der Urknall Damals begann das Weltall, sich auszudehnen. Es kam aus einem unendlich kleinen Punkt, aus dem Nichts. Das war vor 13,7 Milliarden Jahren. Erst seit dem Urknall gibt es Raum und Zeit. Das Nichts vorher können wir uns eigentlich gar nicht vorstellen. Wissenschaftler und Philosophen rätseln, wie das überhaupt sein kann, dass ein Etwas aus dem Nichts entsteht. Umgekehrt fragt man sich, ob die Ausdehnung immer weiter gehen wird, was aus dem Weltall in der Zukunft wird.



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